» »
L
Laienprediger/in
Manchmal halten bei uns Personen Gottesdienst, die im Amtsblatt als Laienprediger bezeichnet werden. Wie wird man Laienprediger/in?
Laienprediger/in kann man nicht durch eine Berufsausbildung werden, sondern durch Berufung. Jede Kirchgemeinde kann Personen aus ihren Reihen, die ihnen von ihren Kenntnissen und Begabungen her geeignet scheinen, als Laienprediger/in vorschlagen. Dieser Vorschlag wird dem Kolloquium vorgelegt. Wenn die Mehrheit des Kolloquiums diesen Vorschlag unterstützt, wird er dem Kirchenrat weitergeleitet. Der Kirchenrat erteilt dann den Vorgeschlagenen die Laienprediger-Erlaubnis, die nach einer gewissen Zeit wieder erneuert werden muss. Laienprediger/innen können in ihrer Gemeinde oder auch in anderen Kirchgemeinden des Kantons Graubünden stellvertretend für Pfarrer/innen Gottesdienste halten - inklusive Taufen, Trauungen, Bestattungen und Abendmahlsfeiern.
Lebensberatung
Kann ich mich in schwierigen Lebenssituationen auch für Beratungen an Mitglieder des Pfarrteams wenden?
Selbstverständlich stehen Ihnen alle Mitglieder des Pfarrteams für seelsorgerliche Gespräche in schwierigen Situationen zur Verfügung. Wenn Sie in einer Beratung ein schwieriges Lebensthema oder einem Problem anpacken möchten, können Sie auch das Angebot für Lebensberatung in Anspruch nehmen - entweder auf der Fachstelle für Lebens und Partnerschaftsfragen der Landeskirche in Chur (dort ist Pfarrer Thomas Mory zu 40% angestellt) oder in Landquart bei Sozialdiakon Johannes Kuoni im Kirchgemeindehaus. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Leitbild
Wozu braucht eigentlich eine Kirchgemeinde ein Leitbild - sie hat doch die Bibel als Grundlage, oder?
Natürlich ist die Bibel auch weiterhin die Grundlage für das kirchgemeindliche Leben. Für die längerfristige Planung und das Setzen von Schwerpunkten in der Kirchgemeinde ist das Leitbild dennoch ein nützliches Instrument, das - auf der Basis des durch die Bibel geprägten Glaubens - grobe Ziele festhält, wohin sich die Kirchgemeinde in Zukunft bewegen möchte. Mehr über das Leitbild der Kirchgemeinde ...
Liturgie
Die Liturgie beschreibt sozusagen das Gerüst des gottesdienstliche Handelns. Bei einem Predigtgottesdienst ist die Liturgie üblicherweise: Eingangsspiel – Gruss und Eingangswort – Eingangslied – Lesung – Lied – Lesung Predigttext – Predigt – Zwischenspiel – Abkündigung – Fürbitte und Unser Vater – Predigtlied – Mitteilungen – Lied - Segen – Ausgangsspiel. Für unterschiedliche Gottesdienste gibt es verschiedene Liturgien.
Lutheraner/innen
Ich bin aus Deutschland hierher gezogen und gehöre zur lutheranischen Kirche, die es hier in Igis-Landquart nicht gibt. Deshalb möchte ich mich hier der Evangelischen Kirchgemeinde anschliessen - geht das?
Das geht problemlos. Mitchristinnen und -christen, die der lutheranischen oder der unierten Kirche angehören, können (dank der Leuenberger Konkordie von 1973) ohne Formalitäten und mit allen Rechten und Pflichten Mitglied der Evangelischen Kirchgemeinde werden.
Aber Achtung: wenn Sie bei der Anmeldung auf der Gemeinde bei Konfession nicht reformiert eintragen, sondern zum Beispiel lutherisch, erhält unsere Kirchgemeinde vermutlich keine Meldung über Ihren Zuzug. Nehmen Sie doch mit dem Sekretariat der Kirchgemeinde Kontakt auf oder bitten Sie bei der Anmeldung in der Gemeinde darum, dass Ihr Zuzug an die Evangelische Kirchgemeinde gemeldet wird.